
Die Saison 2004/2005
geht wohl als einer der kuriosesten Spielrunden in die Analen des SVR ein.
Mit Bernd Fähnrich aus Gaisbeuren verpflichtete der SVR für die
neue Saison einen engagierten, ortsansässigen Trainer, der nach dem
Abstieg schnell wieder Euphorie und Leben in die Mannschaft brachte. Zwar
musste Reute mit Lothar Döbele, Daniel und Oliver Jöchle sowie
Uli Soika vier Leistungsträger als Abgänge verzeichnen, konnte
dafür aber auch sechs Neuzugänge angeln. Von Beginn an herrschte
grosser Konkurrenzkampf um die Stammplätze und der SVR spielte eine überragende
Vorrunde. Mit 11 Siegen, 1 Unentschieden und nur einer Niederlage distanzierte
Reute die Konkurrenz um Längen und wurde souverän "Herbstmeister".
In den drei Begegnungen der Rückrunde vor der Winterpause hatte der
SVR aber dann mit grossen Verletzungssorgen zu kämpfen und kassierte
drei Niederlagen in Serie. Witterungsbedingt verlief die Vorbereitung auf
die zweite Saisonhälfte alles andere als optimal, fünf Wochen lang
hatten die Kicker mit Schnee und Eis zu kämpfen. Die Negativserie hielt
weiter an, der SV Weissenau übernahm die Tabellenführung und sicherte
sich vorzeitig die Meisterschaft. Erst gegen Saisonende kam der SVR wieder
so richtig in Schwung und hielt zumindest die Chancen auf den Relegationsplatz
intakt. Am letzten Spieltag hatte Reute im Endspiel beim Konkurrenten Baienfurt
noch die Möglichkeit auf den zweiten Platz zu springen unter der Voraussetzung,
das Nachbar FV Bad Waldsee noch strauchelt. Dies traf allerdings nicht ein,
am Ende verlor der SVR in einer spannenden Begegnung gegen die SG Baienfurt
knapp mit 2:3-Toren und belegte zum Rundenschluss Platz vier.