C1 enttäuscht im letzten Heimspiel, C2 überzeugt kämpferisch

Die C1-Junioren mussten sich im Heimspiel gegen die SGM Grünkraut/Waldburg/Ankenreute geschlagen geben, die C2-Junioren unterlagen trotz starker kämpferischer Leistung bei der SGM Bad Wurzach/Arnach.

C-Junioren SV Reute I – SGM Grünkraut/Waldburg/Ankenreute 4:6
Am Samstag Mittag war die SGM Grünkraut/Waldburg/Ankenreute zu Gast beim SV Reute. Irgendwie war von Anfang der Wurm drin und Reute fand nie wirklich ins Spiel. Erst nach dem 0:3 versuchten die SVR-Kicker sich zu wehren, Chancen zu kreieren und machten noch vor der Pause den Anschlusstreffer. Mit 1:3 ging’s dann in die Pause und man wollte die Zeit nutzen, um die Jungs zu puschen und ordnen. Selbst in der Pause waren die Spieler jedoch nicht erreichbar und irgendwie abwesend. So verlief auch die zweite Halbzeit und Reute geriet zwischenzeitlich mit 1:4 ins Hintertreffen. Auf den nächsten Treffer folgte kurze Zeit wieder ein Gegentreffer, darauf wieder zwei eigene Treffer und so hatte das Heimteam auf 4:5 verkürzt. Dann lies der SVR noch eine sehr gute Chance zum Ausgleich liegen und kassierte auf der anderen Seite noch das Tor zum 4:6-Endstand.

In diesem Spiel wär weitaus mehr drin gewesen, doch am Ende eine klar verdiente Niederlage. Zu wenig Wille, Laufbereitschaft und schlechtes Zweikampf Verhalten bis hin zur fehlenden Motivation und Kommunikation auf dem Platz waren ausschlaggebend für das verlorene Spiel. Trotzdem ist den Spielern kein Vorwurf zu machen, weil auch solche Spiele gibt’s halt auch – wo einfach nichts läuft und zusammen passt.

Kommendes Wochenende findet der letzte Spieltag der Herbstrunde statt. Die C2 empfängt zuhause die TSG Ailingen II, die C1 tritt zum Derby bei der SGM Haisterkirch/Molpertshaus an.

(Jürgen Pielasinski)

C-Junioren SGM Bad Wurzach/Arnach II – SV Reute II 4:1
Nach der schweren 1:10-Niederlage der Vorwoche war die C2 des SV Reute beim Auswärtsspiel in Bad Wurzach zunächst sichtlich nervös. Dennoch fand die Mannschaft erstaunlich schnell ihren Rhythmus. In den ersten Minuten wurde der Gegner mutig und konsequent angelaufen, was zu mehreren guten Angriffen führte. Vor allem über Lenni, Uwe, Wowa und Henri entstanden immer wieder vielversprechende Chancen. Häufig fehlte jedoch das letzte bisschen Präzision – entweder war das Abschlussglück nicht auf unserer Seite oder die Steckpässe rutschten auf dem Kunstrasen einen Tick zu weit. Auch defensiv zeigte das Team zu Beginn eine reife Leistung. Die Abwehrreihe um Mehmet, Eric, David, Finn und Abwehrchef Emil stand stabil und ließ sich nicht von der Dribbelstärke der Gastgeber einschüchtern. Wenn doch einmal ein Ball durchrutschte, war Xavi im Tor hellwach und verhinderte mehrfach einen frühen Rückstand. In der zweiten Halbzeit kamen mit Toni und Filip zwei frische Joker ins Spiel, die sofort neue Impulse brachten. Kurz nach Wiederanpfiff entstand jedoch eine ungünstige Szene: Ein Ball wurde im eigenen Strafraum nicht sauber geklärt, Bad Wurzach erhielt einen Eckball – und bei diesem standen die Reuter Jungs einen Moment zu weit vom Gegenspieler weg. Der Gegner nutzte das konsequent und köpfte zum 1:0 ein. Die Reaktion der Mannschaft war beeindruckend. Anstatt nervös zu werden, suchten die Jungs weiter mutig den Weg nach vorne. Diese Entschlossenheit wurde belohnt: Filip wurde nahe der Strafraumkante zu Fall gebracht, sodass ein Freistoß heraussprang. Henri schnappte sich den Ball, nahm Maß und jagte ihn wuchtig oben links in den Winkel – ein sehenswerter Treffer zum 1:1. Der Ausgleich wirkte wie ein Befreiungsschlag. Das Team kämpfte nun um jeden Meter, warf sich in Zweikämpfe und zeigte enormen Einsatz. Doch etwa zehn Minuten vor Schluss schwanden die Kräfte sichtbar. Eine kleine Unachtsamkeit führte zu einem Foul im Strafraum, und den fälligen Elfmeter verwandelte die SGM sicher. In den letzten fünf Minuten öffnete Reute die Defensive, um nochmals alles nach vorne zu werfen. Dadurch entstanden hinten größere Räume, die Bad Wurzach eiskalt nutzte und noch zwei weitere Treffer erzielte.

Trotz des 4:1-Endstands können die Jungs stolz auf ihre Leistung sein. Auf dem schnellen Kunstrasen zeigten sie eine spielerisch und kämpferisch starke Partie, die deutlich machte, wie viel Charakter und Fortschritt in dieser Mannschaft steckt.

Es spielten: Xavi, Emil, Mehmet, Eric, David, Finn, Henri, Wowa, Uwe, Lenni, Jakob, Toni und Filip.

(Robert Müller)

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