
Die C2-Junioren des SV Reute gastierten am heutigen Samstag bei der SGM Fischbach/Schnetzenhausen. Die Zuschauer bekamen ein äußerst torreiches und umkämpftes Spiel zu sehen, das der SV Reute am Ende mit 7:5 für sich entscheiden konnte.
Die Partie begann optimal für die Gäste aus Reute. Bereits in der dritten Spielminute ging der SVR durch einen direkt verwandelten Freistoß aus gut 25 bis 30 Metern in Führung. Nur wenige Minuten später legten die Gäste nach und erhöhten in der fünften und achten Minute auf 2:0 beziehungsweise 3:0. In der 16. Minute gelang der gastgebenden SGM der erste Treffer. Die Antwort des SV Reute ließ jedoch nicht lange auf sich warten: Nur eine Minute später stellten die Gäste den alten Abstand wieder her und erhöhten auf 4:1. Anschließend beruhigte sich das Spiel zunächst etwas, ehe die Hausherren in der 26. Minute auf 2:4 verkürzten. Kurz vor dem Halbzeitpfiff kam es für den SV Reute dann noch dicker: Mit einem Doppelschlag gelang der SGM tatsächlich der Ausgleich zum 4:4, sodass beide Mannschaften mit einem Unentschieden in die Pause gingen.
Nach dem Seitenwechsel zeigte sich der SV Reute erneut entschlossen und ging in der 40. Minute wieder in Führung. Diesmal ließen sich die Gäste den Vorsprung lange Zeit nicht mehr nehmen und hielten die SGM auf Distanz. In der letzten Minute der regulären Spielzeit schien die Entscheidung mit dem Treffer zum 6:4 gefallen zu sein. Doch die Gastgeber gaben sich noch nicht geschlagen und verkürzten in der 70.+2 Minute erneut. Erst mit dem Treffer zum 7:5 in der 70.+4 Minute war die Partie endgültig entschieden und der Auswärtssieg des SV Reute besiegelt.
Damit belohnte sich die C2 für eine offensiv starke Leistung und nahm nach einem turbulenten Spielverlauf drei Punkte mit nach Hause. Trotz des verdienten Erfolgs muss sich die Mannschaft eingestehen, dass bei der einen oder anderen Aktion auch das nötige Quäntchen Glück auf ihrer Seite war. Insgesamt zeigte das Team jedoch Moral und bewies, dass es sich auch von einem zwischenzeitlichen Ausgleich nicht aus der Ruhe bringen lässt.
(Vincent Müller)