Saison 2013/2014

In seine insgesamt siebte Trainersaison beim SV Reute startete Harry Lutz nach dem Abgang etlicher Routiniers mit vielen Zugängen aus dem eigenen Nachwuchsbereich. Anfangs musste das Team dem personellen Umbruch Tribut zollen und kam erst allmählich in die Gänge. Schnell kristallisierte sich in der Punkterunde eine Zweiteilung der Tabelle heraus. Die sieben Erstplatzierten waren relativ früh von allen Sorgen befreit, ab Tabellenrang acht mussten sich die Mannschaften Sorgen machen. Der SVR konnte sich nie entscheidend befreien, über die ganze Runde kassierte der SV Reute einfach zu viele unnötige Gegentore. Beispielhaft war das Auswärtsspiel im November in Grünkraut, als dem SVR auch fünf Auswärtstreffer nicht zum Sieg reichten. Gleich zweimal wurde eine Zwei-Tore-Führung aus der Hand gegeben, am Ende stand ein 5:5-Remis. Durch eine Niederlagenserie von sechs Begegnungen am Stück wurde es brenzlig. Trainer Harry Lutz bewies Ruhe und durch eine dritte zusätzliche Trainingseinheit pro Woche schaffte er im Saisonendspurt die Wende. Mit einem Auswärtssieg beim TSB Ravensburg konnte der Klassenerhalt vorzeitig perfekt gemacht werden, am Saisonende stand Tabellenplatz acht.

Mit einer Satzungsänderung schufen die SVR-Verantwortlichen bei der Jahreshauptversammlung im März 2014 neue Strukturen für die Zukunft. Neben dem 1. und 2.Vorsitzenden gab es fortan vier Ressort-Vorstände: Sportliche Leitung, Jugend, Finanzen und Öffentlichkeitsarbeit, diese wurden als die vier elementaren Säulen des Vereins definiert. Davon versprach sich die SVR-Spitze für die künftigen Aufgaben schlagkräftiger und effektiver aufgestellt zu sein, die Verantwortung sowie die anstehenden Aufgaben wurden auf mehrere Schultern verteilt. Erstmals einigte sich man auf ein einheitliches Erscheinungsbild von den Bambini bis zum AH-Team, es wurde eine Vereinskollektion aufgelegt. Mit einschlagendem Erfolg, in der ersten Tranche wurden rund 1.400 Einzelteile geordert und ausgeliefert. Die neue Ausgehfarbe in Reute-Gaisbeuren wurde blau, der Aufbruch in die Zukunft stand unter dem Motto „SV Reute, mein Verein“.

Großen Aufschwung erlebte die bis dahin eher magere Schiedsrichtergruppe des SVR unter Gerhard Niedermaier, in einem Neulingskurs absolvierten gleich sechs Nachwuchs-Schiris die Prüfung erfolgreich und pfiffen fortan für den SVR.

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